Einführung durch den Autor Helmut Dillmann, die meine Arbeit mit den Pferden und besonders die Art und Weise sehr gut beschreibt. (Das Buch von H. Dillmann wird 2015 auf den Markt kommen, hier ein kleiner Ausschnitt)

Die sieben Chakren des Arabischen Pferdes

Das erste Chakra - Deine Sanftmut (Sanftmut und Demut)
Wenn du nicht in Kontakt mit deiner inneren Sanftmut gelangst, dann gelangst du niemals zum Pferd. Jedem Menschen wohnt diese Sanftmut inne, aber nicht jeder findet leicht Zugang zu ihr. Das Pferd hilft dir, deine Sanftmut zu entdecken oder wieder zu entdecken, wenn sie dir verloren gegangen ist. Der Sanftmütige erzwingt nichts. Sein Zorn, sofern er ihn überhaupt noch zu empfinden vermag, verraucht bevor er ins Handeln kommt. Er lässt sich berühren, bevor er berührt und er empfindet tiefes Mitgefühl mit jeder leidensfähigen Kreatur. Der Sanftmütige begegnet seinem Pferd mit der größten Aufmerksamkeit und hört ihm zu. er fragt sich demütig und dienend, welche Bedürfnisse es beim Pferd zu erfüllen gilt, bevor er von seinem Pferd etwas verlangt. Der Sanftmütige spürt sein Pferd. Er betrachtet es mit dem gleichen Wohlwollen, wie eine Mutter ihre Kinder betrachtet.

Das zweite Chakra - Deine Stärke (Stärke, Führung und Verantwortung)
Wenn du keine Stärke zeigst, dann wird sich dein Pferd niemals von dir führen lassen. Aber du darfst niemals Stärke mit Gewalt verwechseln. Stärke ist die Kraft des Willens und der Entschlossenheit, mit der du deinem Pferd mental begegnest und dein Pferd wird deine mentale Stärke an deinem Herzschlag ebenso erkennen, wie an deinen Bewegungen. Es wird dich riechen, hören, sehen, spüren und alles was es bei dir wahrnimmt einer strengen Prüfung unterziehen und es wird dich tausendmal prüfen und durchfallen lassen, wenn es dir an Stärke mangeln sollte, bis es einen Diamanten aus dir geschliffen hat. Dann verneige dich vor deinem Pferd in tiefer Dankbarkeit, denn es hat dich zu einem verantwortungsvollen Menschen gemacht, der nunmehr Führungsqualitäten besitzt.

Das dritte Chakra - Deine Zeit (Zeit und Geduld)
Wenn du nicht dazu bereit bist, deinem Pferd Zeit zu schenken, dann wirst du auch nichts von ihm zurück erhalten. Geschenkte Zeit ist der Samen, der irgendwann aufgeht und Früchte trägt und je mehr Saatgut du aussäst, um so mehr Früchte wirst du ernten können.

Das vierte Chakra - Deine Liebe (Sehnsuchtsvolle Liebe und Hingabe)
Sehnsucht und liebevolle Hingabe verleihen deinem Pferd Ausdruck und Anmut. Beobachte, wie schön eine Frau ist, die aufrichtig geliebt wird, und du weißt, was dein Pferd verzaubern kann. Dein Pferd wird immer dich verzaubern und niemals umgekehrt. Liebe und Hingabe sind die einzigen Ausnahmen, mit denen du dein Pferd verzaubern kannst. Doch wohnt die Kraft nur in der aufrichtigen Liebe. Liebst du nur ein Ideal und eine Kreatur nur darum, weil sie diesem Ideal entspricht, so ist es keine wahre Liebe. Kein Zauber, keine Magie wird dann in dein Leben treten und du wirst unzufrieden bleiben, weil du nach etwas suchst, was du niemals finden wirst.

Das fünfte Chakra - Deine Ruhe (Ruhe und Gelassenheit)
Dein ganzes Handeln sollte so beschaffen sein, dass du es nur um des Tuns Willen tust und nicht um der Ergebnisse Willen. Sei vollkommen ohne Begehr, brauche nichts, sei ganz ohne Ehrgeiz und Ziel, aber lasse dich nicht von deinem Weg abbringen. Der Pfeil trifft am besten, der sein Ziel ganz von selbst finden darf, wenn die Zeit dafür reif ist. Je ruhiger dein Herz schlägt, um so schneller kommst du voran.

Das sechste Chakra - Dein Mut (Mut und Vertrauen)
Dein Mut bringt dich voran und deine Angst ist dein Stillstand in deiner Entwicklung, die du mit deinem Pferd nimmst. Aber verteufele niemals deine Angst, nimm sie an, schaue in ihr Antlitz und setze dich mit ihr auseinander. Wenn du genau spürst wovor du Angst hast, dann hast du so viel über dich gelernt, dass du wieder die Kraft erhalten hast, um mutig sein zu können. Wenn du deine Angst leugnest, dann wird sie dich eines Tages beherrschen und du wirst an eurem Stillstand verzweifeln. Dein Pferd kann dir nur vertrauen, wenn du dir selbst vertraust und wenn du deinem Pferd vertraust.

Das siebte Chakra - Der Adel deines Pferdes (hoher Adel und Ehre)
Wenn du deinem Pferd nicht mit der Achtung begegnest, die ihm aufgrund seines hohen Adels zukommt, dann wirst du dich nicht entwickeln können. Dein Pferd kann dich adeln, aber hierzu musst du ihm zunächst respektvoll begegnen. Ohne deinen Respekt, wird es dich nicht respektieren. Verwechsle Angst nicht mit Respekt. Ein gebrochenes Pferd, mag dir gehorchen, aber jeglicher Adel ist aus ihm gewichen und es wird dich niemals erhöhen können, sondern dir immer die Erniedrigung vor Augen halten, die du ihm zugefügt hast. Wer achtlos handelt wird am Ende nur Verachtung erhalten. 


Mein Leitfaden (Philosophie):

 

Menschen, die reiten lernen wollen, lieben ihre Pferde oder Ponys und wünschen sich eine harmonisch, vertrauensvolle Beziehung zu Ihrem Tier. Die Krönung für jeden Reiter und jede Reiterin ist ein auf fast unsichtbar gegebene Hilfen freudig reagierendes Pferd, welches sich als Partner unter dem Sattel präsentiert (und nicht als Knecht).

Technisch gut zu reiten heißt, sich selbst so unter Kontrolle zu haben, dass man jederzeit in der richtigen Art, Stärke und im richtigen Moment auf das Pferd einwirken kann, um es durch systematische Gymnastizierung zur vollen Entfaltung seiner natürlichen Möglichkeiten zu bringen. Es spielt in diesem Zusammenhang überhaupt keine Rolle, welche Art der Reiterei man bevorzugt.

Die Aufgabe des Reitlehrers besteht darin die Schüler durch vormachen und Unterrichten zu einem gefühlvollen Umgang mit dem Partner Pferd anzuleiten und die richtigen Strategien, und Hilfen zu vermitteln, vor allem, wenn die Kommunikation zwischen Reiter und Pferd auf irgendeine Weise gestört ist.

Sowohl der Reiter als auch das Pferd sollten sein Anliegen sein. Es geht beim Reitunterricht nicht nur um Menschen, sondern um die faszinierende Aufgabe beide zu unterweisen, um aus ihnen ein Ganzes zu machen, was vom Ausbildungsstand völlig unabhängig ist.

Ziel der Ausbildung sollte sein, aus Reiter und Pferd ein harmonisches Team zu machen, welches mit positiver Ausstrahlung auftritt, technisch immer besser wird und zunehmende Freude am Reiten gewinnt.

So wird der Reiter lernen sein Pferd zum Strahlen zu bringen, statt mechanisch Lektionen zu pauken.

 

Reiten: das Zwiegespräch zweier Körper und zweier Seelen, das dahin zielt, den vollkommenen Einklang zwischen ihnen herzustellen. 
Waldemar Seunig

 

 

 

 

 

Mein Leben:

 

Im Alter von 4 Jahren entdeckte ich die Liebe zum Pferd.

Es ging los mit der Ponyreiterei.

Mit 8 Jahren ritt ich beim Reiterbund Saarbrücken bei Ulrike Lautemann, bis zu meinem 14. Lebensjahr, als meine Eltern mir mein erstes eigenes Pferd schenkten, welches ich auch selber in den folgenden Jahren ausbildete.

Danach folgte ein Umschwenken auf die Westernreiterei bei Erich Niklas, für die nächsten 7 Jahre. 

 

 


Nach dem Abitur 2008 und dem erfolgreichen Berufsabschluss als Pferdewirtin Schwerpunkt Zucht und Haltung (Ausbilder waren Erich Niklas, Westernreiten und Fritz Schäfer, Dressur und Springen), 
machte ich weiterführend die Ausbildung zum Pferdewirt- Schwerpunkt Reiten/ Klassische Reitausbildung bei Fritz Schäfer,
(Ausbilder und Turnier-Richter in Dressur und Springen).

 

 

 



Nach erfolgreichem Abschluss im Mai 2012 im Landgestüt Warendorf, wurde ich in meinem Ausbildungsbetrieb der Reiterpension Karduck übernommen, und trainierte dort für ein weiteres Jahr mit Fritz Schäfer (Turnier- Richter) und Pascal Strohbücker (Träger des Goldenen Reitabzeichens und Turnier-Richter), um meine Erfahrungen und Fähigkeiten, stets zu erweitern und zu verbessern.

Darauf folgte ein Jahr auf der Anlage der Familie Doetsch, Gestüt Margarethenhof in Andernach und Umgebung als Selbständige Bereiterin und Reitlehrerin.

Seit Mai 2014 finden Sie mich auf der Anlage von Familie Koster, als Festangestellte Pferdewirtin klasssiche Reitausbildung. Es wird Beritt und Unterricht angeboten, sowie Tuniervorstellung der Berittpferde.

 



Im Vordergrund meiner Arbeit, steht der artgerechte Umgang mit dem Pferd und dessen schonende Ausbildung zu einem tollen, zuverlässigen  Partner, sowohl in Sport als auch für Freizeit.

Pferde und Reiter werden gemäß der Skala der Ausbildung – den Grundprinzipien der Deutschen Reitlehre, (in den Sparten Dressur, Springen und Westernreiten) ausgebildet und gefördert.  

 

 

Ich bin Mitglied im Berufsreiter Verband und nehme regelmäßig an Fortbildungen bei namhaften Ausbildern teil. Zur Zeit trainiere ich bei Dieter Hauck und Petra Büttner, da ich stets bemüht bin meine eigenen Fähigkeiten ständig zu verbessern und zu erweitern. 

Man lernt nie aus!

Gerne biete ich auch Verladetraining und Unterricht, in der Bodenarbeit mit dem Pferd an.

 

Ein ganz wichtiger Punkt, um meine Arbeit abzurunden - war die Weiterbildung bei Jochen Schleese (November 2012) zum Zertifizierten Pferde-Ergonom,

dieser Titel berechtigt mich Pferd und Reiter zu vermessen, Sättel nach ihrer Passform zu analysieren und daraus zu beraten und dem Sattler Hilfestellung zu geben. Denn nur mit einem passenden Sattel kann sich das Pferd unter dem ebenfalls losgelassen sitzenden Reiter entwickeln und entfalten.

 

 

 

Für mehr Harmonie in der Mensch- Pferd Beziehung! yessmileyheart